Neues von Amelie (ehemals Hexe)!

Neues von Amelie (ehemals Hexe)!


08.02.2010 | Hallo zusammen, wir haben bei Euch am Sonntag, 4. Advent, die kleine schwarze Hexe mitgenommen und wollten mal die erste Rückmeldung abgeben.

Da Hexe natürlich gar nicht geht, haben wir sie in Amelie umgetauft (wie der Film "Die fabelhafte Welt der Amelie", schwarze Haare und riesen Augen...)

Nachdem wir zu Hause ankamen, verließ sie recht zügig die Transportbox, um in das ca. 0,5 m entfernte Katzenklo zu verschwinden, wo sie die nächsten ca. 25 bis 30 Stunden verbrachte, ohne sich einen einzigen Millimeter zu bewegen.

Dann kann man mal das Klo verlassen und unter dem Bett in den aufgerollten Iso-Matten verschwinden. Nach langem Zureden kam sie aber dort hervor, um ein wenig Nahrung aufzunehmen (wurde ja auch langsam mal Zeit). Natürlich muss man den Napf vorbei bringen, da das neue Reich noch zu groß und unheimlich ist. Besser ist dann auch, in schwer zugänglichen Ecken zu verweilen. Wir konnten uns langsam und bedächtig nähern, um dann angefaucht zu werden. Die unerschrockenen Dosenöffner ließen sich hiervon aber nicht beeindrucken und kraulten sie. Dann kann man sofort von Fauchen auf Schnurren umschalten. Erstaunlich...

Ab dann sind die Fortschritte ja geradezu grandios verlaufen. Täglich wuchs und wächst immer noch das Vertrauen. Interessant zu beobachten ist dabei auch, wie sich die kleine an unseren beiden großen Katzen orientiert und diese beobachtet.

Da wird etwas vorgemacht, z. B. wie man das Kratzbrett bedienen muss, um es promt selbst auszuprobieren. Ferner kann man aus dem gesicherten Versteck unter dem Weihnachtsbaum super die Katzenangel oder diverse Bälle oder was sonst noch so rumfliegt attackieren. Fernsehen ist übrigens auch ganz toll. Gibt es eigentlich ein Programm für Katzen?

Mittlerweile sind wir soweit, dass sie letzte Nacht mit uns zusammen im Bett schlief. Die beiden großen sind zeitweise immer noch etwas verdutzt über den neuen Zuwachs, könnte aber auch daran liegen, dass sich der schwarze Blitz ungefähr doppelt so schnell von Dannen bewegt, wie Oma und Opa gucken können (Oma ist schon 15 Jahre, Opa 12). So´ ne Hektik sind die nicht mehr gewohnt. Aber Feindseligkeiten sind überhaupt nicht festzustellen. Also der langen Rede kurzer Sinn: Alles super! Wir hätten nicht gedacht, dass das Vertrauen in so kurzer Zeit so aufgebaut werden kann. Von Hexe ist mittlerweile keine Spur mehr. Sie kommt von sich aus an, um gekrabbelt zu werden.

Liebe Grüße, Sandra Streu und Martin Pohl!


Letzte Änderung: 08.02.2010 | | |
2010 © tierheim troisdorf | design by alphalog | valid!