Hessische Scheunenkatzen ziehen ins Katzenhaus ein

Fips

Ein Notruf aus Hessen erreichte am 30. Mai über Facebook auch die Tierschützer im Tierheim Troisdorf: Der Verein „Verantwortung Leben“ aus dem hessischen Hosenfeld hatte fünf Scheunenkatzen, die ab dem 2. Juni heimatlos werden sollten, mit Lebendfallen gefangen und suchte eine Bleibe.

Eine tierliebe Frau hatte früher wilde Katzen aufgenommen, ihnen eine Futterstelle eingerichtet und sie in ihrer Scheune leben lassen. Nun musste sie den Hof verkaufen und der neuer Pächter, der mit Pferden dorthin ziehen wollte, duldete die Katzen nicht mehr. Die Tiere, seit über sechs Jahren auf diesem Hof, älter und scheu, mussten von heute auf morgen weg.

„Verantwortung Leben“ parkte die Katzen in der Quarantäne eines nahe gelegenen Tierheimes, das sie aber nicht aufnehmen konnte. In der Situation entschied der Vorstand von „Tierschutz RheinSieg e.V.“, sie im Tierheim Troisdorf aufzunehmen. Am 8. Juni trafen die fünf Fellnasen in Troisdorf ein und zogen in die Katzenquarantäne ein.

Der zweijährige Fips war der erste, der vergangene Woche aus der Quarantäne ins Katzenhaus umziehen durfte. Mit seinen großen Ohren und smaragdgrünen Augen wartete er dort sehnlich auf seinen Freund Finn, der ihm am Montag (9. Juli) folgte. Auch die sanfte Lizzy und der schüchterne Caspar werden dann bald nachkommen. Nur die ängstliche Selma, eine schöne Tricolor, muss sich noch gedulden: Bei ihr wurde das FI-Virus festgestellt, die Veterinäre im Tierheim müssen noch einige Untersuchungen vornehmen, damit sie geimpft werden und dann Richtung Katzenhaus oder Mandthaus umziehen kann.

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